Ostern 2022

Autorin: Gaby Reger

Beim zweiten Mal schon Tradition - und bald schon Brauchtum?
Weil's vor 3 Jahren so sch├Ân war, trafen wir uns an Karfreitag bei - nat├╝rlich! - sch├Ânstem Wetter in Haarlem. Bunt gemischt, von Bad Honnef bis Eisenh├╝ttenstadt, von K├Âln bis Berlin und Magdeburg und sogar von der Alb reisten welche an.
Ab ging's zur Stadtrundfahrt auf der Spaarne durchs h├╝bsche St├Ądtchen, ge├╝bte Wege unter den Br├╝cken durch, an den "Bolwerken" immer im Zickzack n├Ârdlich herum und stramm Richtung S├╝den auf der Leidsevaart.

Von Haarlem nach Lisse

Ein kleiner Zwischenstopp zwecks Verpflegung und Fahrerwechsel, ideal gelegen bei einer kleinen Kneipe mit eiskalten Getr├Ąnken, unterwegs aufgefischte Diversit├Ąten konnten direkt ausprobiert werden, ging es weiter durch Tulpenfelder, kurz vor dem Keukenhof links und endg├╝ltiger Stopp kurz vor der Brauerei "Klein Duimpje" in Lisse.

Tagesziel in Lisse

Die hatte dann noch ein paar St├╝hle f├╝r uns und es wurde eine munteres Tasting diverser Hopfen- und Malzgetr├Ąnke. Arme Autofahrer, die uns noch nach Leiden zur Roeivereniging Rijnland kutschieren mussten! Gl├╝cklicherweise gab es dort schon vorausschauende flei├čige H├Ąnde und so konnten dann alle wieder einigerma├čen fit das abendliche Chilli (con und sin) genie├čen und auch das richtige Lager im Ruderverein, Campingplatz oder Privatzimmer finden.

Der Samstag startete wieder mit sch├Ânem Wetter und einer kleinen Irrfahrt zu unseren Booten. Dass diese Baustelle aber auch immer noch da ist, ganz sch├Ân kompliziert f├╝rs Navi! Nach dieser kleinen Sightseeing-Tour erwartete uns ein langes St├╝ck Kanal, immer auf der Grenze zwischen Nord- und S├╝d-Holland. Am Kagerplassen haben wir uns dann f├╝r den S├╝den entschieden, eine Segelregatta erfolgreich nicht behindert und uns nach diversen Irr-Metern mit dem Landdienst f├╝r eine Mittagspause getroffen.

Mittagspause

Hier wurden Rinder anscheinend das erste Mal in diesem Jahr auf die Weiden der Polder ├╝bergesetzt. Die haben sich ganz sch├Ân gefreut, wenn man die Luftspr├╝nge und Aktivit├Ąten mal so deuten darf. Auch die Richtung der Weiterfahrt gestaltete sich ein wenig schwierig, aber letztendlich f├╝hren wir alle weiter auf dem/der/das Zijp. Eigentlich war das die gleiche Strecke wie vor 3 Jahren. Also wer entweder ein gutes (junges) Ged├Ąchtnis hatte oder auch einfach nur gut aufgepasst, wusste schon wo's lang geht. Ein Boot hatte sich zur bessern Navigation verst├Ąrkt, vier Augen sehen mehr als ein Fu├č-Steuermann.

Boot mit Verst├Ąrkung

Am Ende landeten wir alle auf dem Does-Kanal. Da kannten wir uns aus, aber sch├Âner war ein erneuter Rechts-Schlenker quer durch Leiderdorp.

Auf dem Kanal

An der n├Ąchsten T-Kreuzung waren wir dann knappe 3 Kilometer von unserer Mittagspause entfernt angekommen. Aber das w├Ąre nat├╝rlich nicht so romantisch gewesen. Hier dann links ab und mit Kreuzung des Oude Rijn immer am ├Âstlichen Rand von Leiden entlang. Manche mussten noch einen Schlenker durch die Stadt einlegen. Gradeaus ging aber auch und irgendwann landet man dann am Ruderverein im Stadtteil Vlietland. Dann musste nur noch der ├╝brige Reis vom vorherigen Abend zu einem anst├Ąndigen Salat verarbeitet werden, der mitgebrachte Gasgrill tat seinen Dienst und alle wurden f├╝r ihre M├╝hen kulinarisch belohnt.

Am Ostersonntag begl├╝ckte uns als Erstes der Osterhase. Ganz wichtig auf jeden Fall das Tier mit Gl├Âckchen f├╝r sp├Ąter. Heute durften wir uns in Wherrys zu viert zusammentun. Zwei rudern und zwei gucken zu. Stimmt nat├╝rlich nicht so ganz, weil zumindest eine/r steuern muss. L├Ąsst sich aber aushalten und in den breiten Booten ist es dann auch nicht so schwierig, die Vorbereitungen f├╝r die Vereinigung von Eierlik├Âr und Schokohasen zu treffen.

Wherry fahren

Auf zur Stadtrundfahrt durch Leiden ├╝ber das Korte Vliet zum Rijn. Vorbei an bereits flei├čigen Ruderern in anderen Vereinen, verschlafenen Gesichtern in Hausbooten, im Zickzack an der Sternenwarte vorbei und ab in die Innenstadt Richtung Markt. Verschiedene Liegepl├Ątze wurden gefunden und eine Alternative zur bekannten "Waag" gefunden, die auch Getr├Ąnke verkauft.

mitten in Leiden

Sch├Ân mitten auf der "Visbrug" in der Sonne l├Ąsst es sich aushalten. Danach noch schnell eine preisgekr├Ânte T├╝te Fritten und na, ja, eigentlich reif f├╝r den Mittagsschlaf. Aber man kann auch wieder Richtung Quartier rudern und da ein bisschen entspannen. Ein Damen-Wherry tanzte ein bisschen aus der Reihe und begab sich noch auf Getr├Ąnke-Suche. Nicht so erfolgreich waren zwei Boote einer KRV/KCfW-Tour, die auf der Suche nach Anschluss durch die Innenstadt irrten. Den Rest der Truppe machte Pause am Ruderverein und sah nicht wohlgestimmt aus. Wir hatten aber unser Tagwerk schon vollbracht, konnten deren verirrte Nachz├╝gler auch noch in die richtige Richtung weisen und unsere gut gelaunten Ausrei├čerinnen in Empfang nehmen. Der wohlbekannte Reis-Salat war besonders ergiebig und hat uns neben Kartoffeln mit Quark noch den Abend vers├╝├čt.

An Ostermontag hie├č es Abschied nehmen, alles zusammen packen und ab in die Boote Richtung Alphen aan den Rijn. NUR: Links oder rechts rum??? Nach diversen Wendeman├Âvern entschieden wir uns f├╝r links und dann wieder links, ab durch den Vlietland See. Aha! So sieht also "unser" Campingplatz aus einer anderen Perspektive aus. Und dann am Ende wieder links, immer parallel zur Autobahn auf dem sch├Ân schmalen Meerburgerwatering, recht beschaulich, mit viel Natur.

Kanal rudern

Am Ende dann rechts in den Oude Rijn (da waren wir doch schon mal?). Vorbei an wechselnder Bebauung, Industriebrachen und wilder Holland-Romantik ging es mit einem kurzen Zwischenstopp f├╝r menschliche Bed├╝rfnisse in Hazerswoude-Rijndijk weiter und dann wieder links ├╝ber den Aarkanaal zum Ruderverein von Alphen. Unser Landdienst hatte samt Anh├Ąnger und Begleitung die dortigen M├Âglichkeiten bereits ausgekundschaftet, mit Bravour hinein man├Âvriert und zum Aufladen stand alles bereit. Nach getaner Arbeit wartete noch ein wohlverdientes Picknick auf uns (der benachbarte Kanu-Club bot uns mit einem gro├čen Tisch die passende Infrastruktur) und nachdem (fast) alle Reste vertilgt waren, konnten wir uns bei bestem Wetter zerstreuen und uns in die jeweilige Heimat durchschlagen.

Abschiedsessen

Von der Oster-R├╝ckreise-Welle war gl├╝cklicherweise wenig zu sp├╝ren und p├╝nktlich wurde Altvertrautes ersp├Ąht.

Bei Bomben-Wetter hat mal wieder alles gepasst, sch├Ân war's! Das haben wir uns verdient! Und wer wei├č? N├Ąchstes Jahr gibt es ja bestimmt auch wieder "so ein Ostern" ... :-)

Gruppenfoto - irgendwer fehlt?

Oster-Idyll

 

 

 

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Letzte Änderung: 13.06.2022